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Darmgesundheit bei Tieren

Leider wird das Thema Darmgesundheit bei Tieren oft unterschätzt.

Und dadurch leiden viele Tiere an häufigen, wiederkehrenden Durchfällen, Blähungen, Bauchschmerzen, aber auch an Allergien und Hauterkrankungen.

 

Grund für diese Darmprobleme ist zum einen oft die falsche Ernährung.

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Wenn wir uns mal die Inhaltsstoffe vieler Futtersorten anschauen, sehen wir, dass der Hauptbestandteil sehr oft Getreide ist. Und das, obwohl Hunde, aber ganz besonders auch Katzen, hauptsächlich Fleisch benötigen.

Katzen sind von Natur aus reine Fleischfresser. Hunde benötigen zwar nicht nur Fleisch, jedoch sollte der Hauptteil der Nahrung ebenfalls aus Fleisch bestehen.

Nun ist in vielen Fertigfuttern der Fleischanteil sehr gering oder es gibt sogar nur Fleischmehle statt Fleisch. Diese Fleischmehle bestehen dann zum Hauptteil aus Knochen, Schnäbeln, Klauen, Fell, Federn usw.

Wir sehen also, dass unsere Tiere bei sehr vielen Futtersorten gar nicht ausreichend mit dem versorgt werden, was sie in der Natur zu sich nehmen würden und was dementsprechend ja auch wichtig für sie ist.

Denn die Natur weiss sehr genau, was sie tut!

Durch die fehlerhafte Ernährung müssen unsere Tiere nun sehr viel verarbeiten, was sie in der Natur nicht aufnehmen würden, zumindest nicht in diesen Mengen.

Das belastet den Darm immens und überlastet ihn dementsprechend auch. In der Folge krankt der Darm, es bilden sich Gase durch die Vermehrung der schlechten Bakterien und das Absterben guter Bakterien.

Eine weitere Folge zeigt sich dann oft erst später durch viele Erkrankungen wie Allergien, Arthrosen, Diabetes, Erkrankungen der Nieren oder der Bauchspeicheldrüse und so weiter.

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Ein weiterer Grund für die angegriffene Darmflora sind die häufig überflüssigen Wurmkuren, die einem immer wieder ans Herz gelegt werden. Sie werden oft auf Verdacht gegeben oder „einfach mal so“ oder auch bei Durchfall. Diese Wurmkuren sind ebenfalls sehr belastetend für die Darmschleimhaut und damit für den ganzen Organismus.

 

Auch Antibiotika-Gaben schädigen den Darm. Häufige Antibiotika-Gaben schädigen den Darm sogar oft ganz extrem. Antibiotika zählen zu den Chemotherapeutika, denn sie sind in der Lage, Krankheitserreger wie Bakterien zu schädigen.

Leider unterscheiden sie aber im Darm nicht zwischen guten und bösen Bakterien und schädigen somit auch die guten Bakterien. Das hat oft zur Folge, dass Durchfälle unter Umständen erst mal verschwinden, aber dann nach einiger Zeit wieder auftreten, denn es sind zu viele gute Bakterien abgestorben und die freien Plätze sind dann von schlechten Bakterien besetzt worden.

Manchmal sind Antibiotika sicher unumgänglich, aber oft einfach nur überflüssig. Es gibt oft nebenwirkungsärmere Behandlungen, die vielleicht mal etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber unseren Tieren sonst nicht schaden.

 

In jedem Fall sollte aber nach einer Antibiotika-Behandlung eine Darmsanierung erfolgen, um weitere negative Folgen zu verhindern.

 

Eine gut durchgeführte Darmsanierung untersützt das gesamte Immunsystem und wirkt sich auch auf lange Sicht gut auf die Gesundheit aus.

Bei einer Darmsanierung reicht es meistens nicht aus, nur ein Darmaufbaupräparat mit den „guten Bakterien“ zu geben. Man muss erst eine entsprechende Grundlage schaffen, damit diese guten Bakterien sich ansiedeln können.

Fazit: Mit einer guten Ernährung und einer Darmsanierung (falls nötig) kann man viele Erkrankungen in den Griff bekommen oder zumindest lindern. Viele Unverträglichkeiten bessern sich hierunter oft oder verschwinden gar.

 

Ihr(e) Tierheilpraktiker(in) hilft Ihnen, den für Sie und Ihr Tier richtigen Weg zu finden!

Claudia Taubert, Oktober 2014